Talentpools, Retention & Eignungsdiagnostik: Recruiting neu gedacht

Sarah Böning
12. Januar 2026 - Lesedauer: 2 Minuten
Sarah Boening sitzt am Fenster mit ihrem Hund
Lesedauer 2 Minuten

Hey du,

du kennst das sicher: Recruiting fühlt sich manchmal an wie ein Hamsterrad. Stelle ausschreiben, Bewerbungen checken, Interviews führen, Vertrag machen. Und dann?
Viele Unternehmen hören an diesem Punkt auf – dabei beginnt der wahre Gamechanger danach.

Heute schauen wir uns drei Zukunftsthemen an, die dein Recruiting wirklich nachhaltig machen: Talentpools, Retention und Eignungsdiagnostik.

Was ist ein Talentpool im Recruiting – und warum ist er Gold wert?

Ein Talentpool ist nichts anderes als deine digitale Schatzkiste an Talenten. Menschen, die vielleicht gerade nicht gepasst haben, die aber grundsätzlich spannend sind.

Mit einem gepflegten Talentpool kannst du:

  • schneller reagieren, wenn eine Stelle frei wird
  • Beziehungen halten, ohne ständig von null anzufangen
  • Kandidat:innen gezielt ansprechen, sobald etwas passt

Beispiel: Du suchst jedes Jahr 2-3 Personen fürs HR oder Controlling oder oder… Dann bau dir jetzt schon einen Pool auf – und starte nächstes Jahr mit einer warmen Liste statt kaltem Markt.

Warum Retention genauso wichtig ist wie Recruiting

Frage: Wann endet Recruiting eigentlich?
Viele würden sagen: beim Arbeitsvertrag. Falsch. Recruiting endet erst, wenn Menschen bleiben.

Retention heißt:

  • Mitarbeitende von Tag 1 so onboarden, dass sie sich willkommen fühlen
  • regelmäßig Feedback einholen und Erwartungen abgleichen
  • Entwicklungschancen sichtbar machen
  • Wertschätzung zeigen

Denn was bringt es, wenn du im Recruiting alles richtig machst – und die Leute nach 6 Monaten wieder gehen?

Was bedeutet Eignungsdiagnostik für die Zukunft des Recruitings?

Die Eignungsdiagnostik klingt nach viel Theorie, ist aber in der Praxis super relevant. Es geht um die Frage:

Welche Kompetenzen & Potenziale braucht jemand wirklich, um langfristig erfolgreich zu sein?

Wichtig: Nicht nur auf den CV schauen.

  • Kompetenzen = das, was jemand heute schon kann.
  • Potenziale = das, was jemand morgen lernen und entwickeln kann.

Beispiel: Für eine neue Tech-Rolle musst du nicht zwingend jemanden einstellen, der schon alle Tools kennt. Wichtiger ist die Fähigkeit, Neues schnell zu lernen.

FAQ: Häufige Fragen zu Talentpools, Retention & Eignungsdiagnostik

❓ Wie baue ich einen Talentpool auf?
👉 Fange klein an: z. B. mit ehemaligen Bewerbenden oder Praktikant:innen. Wichtig ist DSGVO-konformes Einverständnis zur Speicherung.

❓ Wie halte ich Kontakt zu meinem Talentpool?
👉 Mit kleinen Touchpoints: Newsletter, LinkedIn-Updates, Events oder persönliche Einladungen.Oder mit Tools, wie zB myVeeta aus Österreich.

❓ Was bringt Eignungsdiagnostik wirklich?
👉 Sie macht Recruiting objektiver. Statt Bauchgefühl zählen valide Kriterien – dadurch weniger Fehlbesetzungen.

❓ Heißt Retention, dass HR alles alleine machen muss?
👉 Nein. Führungskräfte sind Schlüsselspieler. HR kann nur Rahmen, Methoden und Kultur aufbauen.

Mein Fazit

Recruiting ist mehr als „Stelle ausschreiben & Vertrag machen“.
Die Zukunft liegt darin, Beziehungen aufzubauen (Talentpools), Mitarbeitende zu halten (Retention) und validere Entscheidungen zu treffen (Eignungsdiagnostik).

Wer das zusammendenkt, macht Recruiting nicht nur effizienter – sondern nachhaltiger.

👉 Und solltest du für dich und dein Unternehmen Unterstützung beim Aufbau von Talentpools oder bei der Nutzung eignungsdiagnostischer Methoden brauchen, schreib mir gerne – sarah.boening@talentcentric.de. Wir lernen uns dazu gerne kennen.

Viele Grüße aus Düsseldorf,

Sarah


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