Recruiting 2025: Warum Priorisierung im Fachbereich der unterschätzte Schlüssel ist

Sarah Böning
7. Juli 2025 - Lesedauer: 3 Minuten
Eine Person am Schreibtisch, von der man nur die Hände sieht, wie sie etwas schreiben zum Thema Recruiting 2025 Warum Priorisierung im Fachbereich der unterschätzte Schlüssel ist. Außerdem ist ein Laptop auf deiner Docking Station zu sehen und ein Glas Wasser
Lesedauer 3 Minuten

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,
wenn du in einer leitenden Rolle arbeitest – ob als Führungskraft, Managing Director, Teamlead oder Hiring Manager – dann bist du im Recruiting-Prozess unverzichtbar.

Aber eben nicht nur beim Interview oder beim finalen Go.
Sondern ganz am Anfang. Beim Planen und Priorisieren.

Denn wenn du heute neue Mitarbeitende finden und binden willst, brauchst du eine klare Struktur, welche Stellen wirklich wann wichtig sind.

Was dich in diesem Beitrag erwartet:

  1. Warum Priorisierung der neue Erfolgsfaktor im Recruiting ist
  2. Welche Rolle Führungskräfte dabei konkret übernehmen
  3. Warum nicht jede Stelle gleich wichtig ist
  4. Wie du sinnvoll priorisieren kannst – ganz ohne komplizierte ModelleWelche Infos HR von dir braucht
  5. Drei häufige Fragen rund um Priorisierung im Recruiting
  6. Fazit: Klarheit hilft – dir, HR und der gesamten Organisation

1. Warum Priorisierung der neue Erfolgsfaktor im Recruiting ist

Recruiting 2025 stellt uns vor viele Herausforderungen.
Fachkräftemangel. Komplexere Teamstrukturen. Viele offene Positionen.

Was da schnell passiert:
👉 Alle Rollen wirken gleich wichtig
👉 Alles soll „gestern“ erledigt sein
👉 Und HR kann eigentlich nur noch reagieren statt steuern

Genau deshalb ist Priorisierung so wichtig.
Denn du als Führungskraft hast den Überblick – über dein Team, eure Strategie und die echten Business-Prioritäten.

Und je klarer du benennen kannst, wo es wirklich brennt, desto besser kann HR agieren.
Denn Recruiting Beratung funktioniert nur, wenn der Bedarf richtig eingeordnet ist.

2. Welche Rolle Führungskräfte dabei konkret übernehmen

Vielleicht denkst du: „Ich hab doch meine Bedarfe gemeldet – der Rest ist Sache von HR.“
Aber so einfach ist’s leider nicht mehr.

Gerade im modernen Recruiting Prozess liegt der Ball auch bei dir.
Denn du kennst:

  • Die strategischen Ziele deiner Abteilung
  • Die Auswirkungen, wenn eine Rolle unbesetzt bleibt
  • Die Anforderungen, die du aus Erfahrung besser einschätzen kannst als jedes Jobprofil

Das heißt:
👉 Du bist der wichtigste Sparringspartner für HR
👉 Und du bist auch (mit) verantwortlich, die Anfragen einzuordnen

3. Warum nicht jede Stelle gleich wichtig ist

Natürlich wirken im Tagesgeschäft viele Stellen gleich dringend.
Aber: Nicht jede unbesetzte Rolle hat den gleichen Impact auf das Unternehmen.

Darum brauchst du einen realistischen Blick auf die Fragen:

  • Wo gefährdet eine Vakanz Umsatz oder Geschäftsentwicklung?
  • Wo hängen externe Kundenerlebnisse dran?
  • Welche Rollen sind schwer zu besetzen (z.B. Sales, Ingenieure, Elektriker)?
  • Wo kann das Team überbrücken – und wo eher nicht?

Denn Hand aufs Herz:
👉 Wenn alles gleich wichtig ist, ist am Ende nichts wirklich wichtig.
Und genau das überfordert HR – und schwächt am Ende den Recruiting Erfolg für alle.

4. Wie du sinnvoll priorisieren kannst – ganz ohne komplizierte Modelle

Du brauchst keine komplizierte Eisenhower-Matrix.
Aber du brauchst eine ehrliche Einordnung, was gerade strategisch am wichtigsten ist.

Zum Beispiel:

  • Priorität A = Kritische Rolle mit direktem Einfluss auf Geschäftserfolg
  • Priorität B = Rolle mit mittlerem Risiko bei Verzögerung
  • Priorität C = Rolle, bei der zeitlicher Spielraum besteht

Oder einfach gesagt:
👉 Was braucht’s wirklich „sofort“ – und was kann noch etwas warten?Wichtig: Diese Einschätzung ist nicht fix. Sie darf sich verändern. Aber sie hilft allen Beteiligten, strukturierter und gemeinsamer zu arbeiten

5. Welche Infos HR von dir braucht

Was Personalabteilungen oft fehlt:
Ein klarer Hinweis, wie sie eure Bedarfe priorisieren sollen.

Also:
👉 Gib Rückmeldung, wo du schnell handeln musst
👉 Gib Erfahrungswerte weiter (z. B. was zuletzt schwer zu besetzen war)
👉 Sprich offen an, wo du mit Kompromissen leben kannst – und wo nicht

Und am besten:
Arbeite Hand in Hand mit HR zusammen. Denn Recruiting Strategien gelingen nur, wenn beide Seiten gemeinsam priorisieren.

6. Drei häufige Fragen rund um Priorisierung im Recruiting

Warum soll ich im Fachbereich überhaupt priorisieren?
Weil du den strategischen Überblick über dein Team und eure Ziele hast – HR kann diesen Kontext meist nur bedingt mitdenken.

Wie hilft Priorisierung dem Recruiting Prozess?
Sie ermöglicht schnellere Entscheidungen, gezieltere Maßnahmen und vermeidet „Verzettelung“. So wird Recruiting effizienter und erfolgreicher.

Was, wenn ich mich nicht entscheiden kann, was wichtiger ist?
Dann hilft ein Dialog mit HR. Oft bringt das gemeinsame Gespräch mehr Klarheit als eine Solo-Einschätzung.

Fazit: Klarheit hilft – dir, HR und der gesamten Organisation

Recruiting Beratung ist Teamarbeit. Und Priorisierung ist ein essenzieller Bestandteil davon.

Wenn du als Fachbereich deinen Recruiting Prozess optimieren willst, dann fang genau hier an:
👉 Überlege, was jetzt den größten Impact hat
👉 Priorisiere transparent und nachvollziehbar
👉 Und teile diese Einschätzung aktiv mit HR

Denn nur so lassen sich gemeinsam Mitarbeitende gewinnen – die bleiben.
Recruiting 2025+ braucht genau das: Klarheit, Struktur und Zusammenarbeit.

Jetzt merke ich, auch zu diesem Thema gäbe es noch so viele Beispiele aus dem Alltag… 😉 Aber ich will dich nicht erschlagen. Bald kommt Teil 3 der Serie – dann geht’s weiter im Recruiting-Prozess!Bis dahin:
👉 Schreib mir gern deine Gedanken zu diesem Thema oder komm direkt auf mich zu, z. B. über LinkedIn oder per Mail: sarah.boening@talentcentric.de
👉 Und schau gern auch auf meiner Website vorbei: https://talentcentric.de


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